Praxis

AML-Kontrollplan: Wie lassen sich Geldwäschekontrollen strukturiert organisieren?

Ein Kontrollplan hilft dabei, geldwäscherechtliche Kontrollen planbar, nachvollziehbar und prüfungssicher durchzuführen.

5 Min. Lesezeit

Kontrollen wirken nur, wenn sie planbar und wiederholbar sind. Ein Kontrollplan legt fest, was wann von wem geprüft wird – und wie das Ergebnis dokumentiert wird.

Bestandteile eines Kontrollplans

  • Kontrollgegenstand
  • Prüffrequenz
  • Verantwortlicher
  • Stichprobengröße
  • Prüfmethode
  • Ergebnis
  • festgestellte Abweichungen
  • Maßnahmen
  • Fristen
  • Nachkontrollen
  • Dokumentation

Praxisbeispiel

Kontrolle: PEP- und Sanktionsscreening

  • Frequenz: regelmäßig
  • Prüfung: Sind alle relevanten Kunden geprüft worden und wurden potenzielle Treffer nachvollziehbar bearbeitet?
  • Nachweis: dokumentierter Prüfbericht / Screening-Ergebnis

Abweichungen sollten nicht nur festgehalten, sondern mit Maßnahme, Frist und Nachkontrolle bis zur Erledigung nachverfolgt werden.

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Wie können wir Sie unterstützen?

DoCa Monitoring unterstützt Verpflichtete bei der praxisnahen Umsetzung geldwäscherechtlicher Anforderungen – von der Risikoanalyse über Kontroll- und Monitoringprozesse bis zum PEP- und Sanktionsscreening.

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Die Inhalte dieses Beitrags dienen der allgemeinen Information und stellen keine Rechtsberatung dar. Die konkrete Umsetzung geldwäscherechtlicher Anforderungen ist stets anhand des jeweiligen Geschäftsmodells und der anwendbaren regulatorischen Vorgaben zu beurteilen.